Waschen
Der Waschprozess beginnt bereits beim Einkaufen der Textilien: Empfindliche Textilien sind auch aufwändiger beim Reinigen.
Um Ihnen die Arbeit zu "erleichtern" sind internationale Pflegesymbole festgelegt worden. Diese Piktogramme sind in allen neuen Textilien eingenäht, international genormt und gesetzlich geschützt.
Entfernen Sie diese Etiketten nicht, sie geben Auskunft über die Materialzusammensetzung und die richtige Pflegebehandlung.
Wir waschen Textilien vorwiegend aus hygienischen und optischen Gründen, aber auch um sie vor chemischen Reaktionen zu schützen (Fäulnis, Ausbleichen usw). Schmutzflecken sind meistens sichtbar, Bakterien und Chemie leider nicht, aber eventuell riechbar (Schweiss).
Die Industrie ermöglicht uns heute komfortables Waschten, indem sie mechanische Maschinen anbietet, die uns die mühsamen Arbeiten abnehmen. Die Prinzipen, wie Schmutz, Chemikalien und Bakterien aus den unterschiedlichsten Textilien herausgearbeitet werden, blieben bis heute gleich!
Die physikalischen und chemischen Regeln sind zu respektieren.
Um "saubere" Wäsche zu erhalten sind folgende Faktoren (Wikipedia: Sinnersche Kreis) massgebend:
Temperatur (Energie)
Waschmittel (Chemie)
Reibung (Mechanik)
Dauer (Zeit)
Und: Das Trägermedium Wasser, das Energie und Chemie in das Textil hineinbringt bzw. die gelösten Schmutzpartikel abtransportiert. Moderne Waschautomaten führen mit Beladungs- und Dosierempfehlungen zur richtigen Dosierung. Die Mengenautomatik sorgt für optimalen, Ressourcen schonenden Wassermengenzufluss.
Der Waschprozess gliedert sich in
- Textilart bestimmen
- Wäschemenge und –verschmutzungsgrad (Flecken
) festlegen ![]()
- Waschmittel (Wasserhärte beachten!) auswählen und dosieren ![]()
- Waschtemperatur und Waschprogramm bestimmen ![]()
- Waschzeit beachten und bestimmen (kurz, extrakurz, normal)